Kleinstadtexperten Königslutter am Elm

Umfrageergebnisse


Vielen Dank für Ihre Beteiligung an der Umfrage. Uns haben heute, am 19.3.2021 und nach 8 Wochen Laufzeit, genau 137 Einreichungen erreicht. Das freut uns sehr. Wir sind uns bewusst, dass die Resultate der Umfrage den strengen Kriterien einer wissenschaftlichen Auswertung nicht entsprechen. Das war auch gar nicht das Ziel. In den Antworten sehen wir stattdessen eine Hilfestellung, um interessante Projekte zu identifizieren und um Zusammenhänge zu verstehen, die sich bislang nicht erschlossen haben. Wir werden die Umfrage nun vom Netz nehmen und später mit neuen Fragen zurückkommen. Wir wollen das, was wir aufgenommen haben, in die gemeinsame Arbeit einfließen lassen und dabei werden sicherlich neue Unsicherheiten auftauchen.

Wir hatten sowohl die Möglichkeit gegeben, gezielte Fragen zu beantworten als auch die Möglichkeit, frei zu formulieren. Das hat sich bewährt, denn wir haben sehr viel erfahren. Die Antworten kamen zu 61% von Menschen, die in der Kernstadt wohnten. Das Verhältnis der Geschlechter war annähernd ausgewogen und 72% der Antworten kamen von Menschen, die unter 60 Jahren waren.
Die Ergebnisse der vorgegebenen Antworten

135 Antworten bekamen wir auf die Frage: Warum sind Sie in Königslutter? -       etwa 50% der Antworten gaben gebürtige Königslutteraner*innen.
-       40% der Antworten kamen von Hausbesitzenden.


132 Antworten bekamen wir auf die Frage: Was brauchen Menschen, die in Königslutter wohnen? -       77% der Antworten sahen am Marktplatz Bäume.
-       42% der Antworten hofften auf einen Biomarkt
-       38% der Antworten träumten von einer Weinbar.


118 Antworten bekamen wir auf die Frage: Was würden Sie gerne in der Innenstadt machen? -       73% der Antworten vermissen einen Kaffee in der Mittagspause. -       61% der Antworten sehnten sich nach neuen Gesichtern.


Die Ergebnisse der freien Antworten

Die freien Kommentare haben wir in drei Wortwolken sortiert. So werden Begriffe sichtbar, die den Menschen, die sich beteiligt haben, besonders wichtig gewesen sind. Sie werden in der Wolke größer und wichtiger dargestellt. Mit diesen Begriffen könnten wir gemeinsam mit Ihnen nach Ansätze suchen, die für Königslutteraner*innen eine Bedeutung haben.

Warum sollen Menschen in Zukunft nach Königslutter ziehen?

Selbstverständlich gibt es Anmerkungen, die sich auf die Lagegunst von Königslutter beziehen. Die Nähe zu den Großstädten Braunschweig und Wolfsburg ist gesetzt und ein klarer Standortvorteil. Wichtiger sind uns Begriffe wie “Kleinstadt” und “Natur”, die sehr häufig fallen. Wir fragen uns: Was ist der Anspruch an eine Kleinstadt im Jahr 2021 und was wird der Anspruch an eine Kleinstadt in der Zukunft sein? Welche Bedeutung hat ein Begriff wie „Natur“ in einer Kleinstadt und welche besondere Bedeutung wird er für Königslutter am Elm haben?

Was wäre etwas ganz Neues, über das Sie sich in Königslutter freuen würden?

Es gibt Setzungen in den Antworten, auf die wir wenig Einfluss haben. Die Bedeutung einer weiterführenden Schule für den Standort ist unbestritten. Die Realisierung ist durch uns nur schwer zu beeinflussen. Deswegen können wir diesen Wunsch in unsere Arbeit nicht aufnehmen. Uns fiel aber auf, dass sich viele Menschen mit dem Thema „Einzelhandel“ auseinandersetzten. Aber auch ein Begriff wie „Gastronomie“ zeigt uns, dass es viele Gedanken zur funktionalen und sozialen Ausstattung der Stadt gibt. Was genau könnte in Königslutter Erfolg haben?
 

Für welches Angebot in der Innenstadt könnten Sie sich wirklich engagieren?

Das Thema „Fahrrad“, das in verschiedenen Zusammenhängen immer wieder aufscheint, ist interessant. Offensichtlich ist Mobilität in einer Kleinstadt eben nicht auf den PKW zu reduzieren. Womöglich ist ein intelligenter Ansatz zur Mobilität auch ein Schlüssel, um den Einzelhandel in der Innenstadt zu unterstützen oder etwas für Jugendliche zu tun. Eine Stadt der kurzen Wege, in der ein Einkauf mit dem Fahrrad erledigt werden kann, ist sicherlich mit einem guten und wohnortnahen Handelsangebot ausgestattet. Sie ist damit aber auch für Kinder und Heranwachsende optimal erschlossen. Das ist ein Thema, das für eine kleine Stadt interessant ist!

Wenn Sie mehr erfahren wollen, melden Sie sich gerne bei uns.


Digitaler Mittagstisch


Begleiten Sie uns zu neuen Konzepten. Wir stellen fest, dass die guten Ideen vor der Tür häufig gar nicht wahrgenommen werden.

60 Minuten und zwei Kurzvorträge zur Pausenzeit (12:30 - 13:30) werden neue Projekte vorstellen und den Kopf frei für andere Gedanken machen. Wir können die Projekte natürlich nicht ausführlich diskutieren. Es geht um Anstöße, die wir für die Innenstadt bekommen können und die zum Weiterdenken anregen.

Der digitale Mittagstisch ist ein neues Format für Kleinstadtexpert*innen. Es ist der Tatsache geschuldet, dass wir uns vor Ort nicht treffen können. Digitalen Mittagstische werden sich ab dem 24. Februar regelmäßig mit Themen beschäftigen, die für kleine Städte und ihren Alltag wichtig sind – Wohnen, Einzelhandel oder Energie und Sanierung...

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme: Bitte melden Sie sich an.
Sie werden dann von uns einen Link mit den Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung erhalten.

Wir hoffen, dass die “digitalen Expeditionen” zur Mittagszeit im Frühjahr ersetzt werden durch “analoge Expeditionen”, auf denen wir andere Orte und neue Ideen kennenlernen. Wir sind uns bewusst, dass der Termin vielleicht nicht immer ideal liegt. Deswegen zeichnen wir die Vorträge auf und stellen sie im Anschluss auf der Webseite zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund!



Termine:

Zwischen 12:30 und 13:30 am


  • 24. Februar 2021 – Qualitäten einer kleinen Stadt I - Was wäre möglich? Thema: “Wohnen im Ort”

  • 10. März 2021 – Qualitäten einer kleinen Stadt II - Was wäre möglich? Thema: “Einzelhandel in der Innenstadt”

  • 24. März 2021 – Qualitäten einer kleinen Stadt III - Was wäre möglich? Thema: “Arbeiten, Wohnen und Freizeit”



Video-Dokumentation:





StadtWerkStatt


Referenzen und neue Ideen, die von Außen in kleine Städte kommen, sind gut. Sie können aber nicht einfach übernommen werden. Wie lassen sie sich anpassen? Sind sie überhaupt geeignet? Für wen sind sie interessant? Die StadtWerkStatt diskutiert, wie und wo neue Projekte realisiert werden können. Wir können die Chancen erkennen, die in einem ungenutzten Grundstück liegen oder in einem Ladenlokal.

Jede und jeder, der sich für die Entwicklung der kleinen Stadt interessiert oder der sich mit dem Gedanken trägt, eigene Maßnahmen zu ergreifen, weil er vielleicht ein Gebäude in der kleinen Stadt besitzt oder einen leerstehenden Laden, ist eingeladen, daran teilzunehmen.
Die “StadtWerkStatt” wird so schnell wie möglich und regelmäßig in Königslutter am Elm durchgeführt werden. Sie wird am frühen Abend stattfinden, damit möglichst viele Menschen sie besuchen können. Wir richten dafür ein Ladenlokal her, dass wir so schnell wie möglich eröffnen werden.



Noch können wir die “StadtWerkStatt” nicht durchführen. Die aktuellen Rahmenbedingungen machen es unmöglich. Wir halten Sie aber auf dem Laufenden. Sobald wir wissen, wann persönliche Treffen wieder möglich sind, werden wir Sie hier informieren.