Kleinstadtexperten Königslutter am Elm




Ideen, die beispielhaft sein können


In Hannoversch Münden rettet eine Bürgergenossenschaft leerstehede Fachwerkhäuser vor dem Verfall. Das Beispiel macht Schule. Es entstehen neue Genossenschaften in Höxter, in Holzminden oder in Rendsburg. 
Villa F - oder mit Speiseresten heizen: Die Biogasanlage wird nicht mit aufwendig produzierten Energiepflanzen betrieben, sondern ausschließlich mit Speiseabfällen. Joel sammelt sie von Gastronomiebetrieben und Großküchen ein, sein Bruder bereitet sie in seiner Anlage so auf, dass daraus in erster Linie Methan entsteht, mit dem über Blockheizkraftwerke Strom produziert wird, der ins Netz eingespeist wird. Die dabei entstehende Abwärme, eigentlich ein Abfallprodukt, ist groß genug, um nicht nur die eigenen Gebäude, sondern das gesamte Dorf zu beheizen. Es entstand ein Nahwärmenetz, an das nun auch die Nachbargemeinde angeschlossen wird.

Eine Baugemeischaft hat es gewagt bei Tübingen eine denkmalsgeschützte alte Zehntscheuer aus dem 15. Jahrhundert zu erwerben und sie umzubauen. Es entstanden  zwei Familienwohnungen, eine vermietete kleine Wohnung und Räume für ein Büro.

Das bestehende Wohnhaus und das Altenteil wurden revitalisiert sowie in der angrenzenden Scheune vier kleine Wohneinheiten realisiert. Drei neue Wohnhäuser im Passivhausstandard ergänzen in zeitgemäßer Formensprache behutsam den historischen Bestand. Die Umsetzung erfolgte durch eine private Bauherrengemeinschaft, womit das Projekt auch hinsichtlich der Organisation die Möglichkeiten einer nachhaltigen Dorfentwicklung aufzeigt.